Vibrosonic GmbH mit Mannheimer Gründerpreis ausgezeichnet

Vibrosonic GmbH, Mister Trip und Covexo GmbH mit Mannheimer Gründerpreis ausgezeichnet

MANNHEIM – Eine Hörkontaktlinse, die man – technisch wie medizinisch fortschrittlich – direkt auf dem menschlichen Trommelfell platziert, individuell zusammengestellte Urlaubsreisen einer Online-Plattform und eine neuartige Cloud-Development-Plattform für Software-Entwickler: Mit diesen drei bahnbrechenden Geschäftsideen konnten drei siegreiche Jungunternehmen die Jury überzeugen. Im Rahmen des 7. Wirtschaftsforums fand die Verleihung des Mannheimer Existenzgründungspreises „Mexi“ statt, im Bürgersaal im Stadthaus N 1. Unter Beisein von Oberbürgermeister und Schirmherr Dr. Peter Kurz. Über einen zwei Kilogramm schweren, schwarzen Pokal und jeweils 10 000 Euro Preisgeld freuten sich die drei ausgezeichneten Firmen Vibrosonic GmbH, Mister Trip und Covexo GmbH.
Trip-Hop-Trio sorgt für musikalische Unterhaltung
Besonders um das inhaltliche Geschäftsmodell des Unternehmens Covexo GmbH, das drei junge Absolventen der Mannheimer Universität im April 2017 gegründet haben, tiefer verstehen zu können, verlangt es etwas Vorwissen aus der Informationstechnologie. „Die Latte wird immer höher gelegt, weil die Qualität der Bewerber immer beeindruckender wird“, sagte OB Kurz. Hinter der seit 2005 jährlich stattfindenden Verleihung von „Mexi“ durch die städtische Wirtschafts- und Strukturförderung stehe nicht zuletzt die Absicht, heranwachsende Fach- und Führungskräfte längerfristig in der Stadt Mannheim zu halten. „Wir sind wirtschaftlich in einer absoluten Hochphase, wie wir sie nicht kannten, was sich in den Arbeitsmarktzahlen niederschlägt“, freute sich Kurz.
Während der Verleihung sorgte ein Trip-Hop-Trio um Sängerin Akina Ingold für musikalische Untermalung, mit meditativer Popmusik unterstützt von Laptop und Drum-Computern. Im Mittelpunkt der diesjährigen Preisverleihung, worauf sämtliche Lobredner in ihren Ansprachen eingingen, stand die wirtschaftswissenschaftliche Phrase des „Fundaments für die Zukunft“. Das Fundament nicht bloß als steinerner und alles stützender Unterbau der Architektur, sondern vor allem als „soziale, ökologische und ökonomische Grundlage“ für unternehmerischen Erfolg. „Wir erleben beschleunigte Zeiten. Globalisierung und Digitalisierung durchdringen alle Lebensbereiche“, mahnte Kurz. Diese Erkenntnis machte er an einem simplen Beispiel deutlich: In der Darbietung seiner Klangkunst verwende das Trip-Hop-Trio hochmoderne Klapprechner und elektronische Perkussion. „Ohne Digitalisierung wäre das nicht möglich“, so Kurz. Wie nie zuvor seien deshalb berufliche Qualifikation und Weiterbildung bedeutsam für wirtschaftliche Stabilität.
Darüber hinaus stellte das Podium die 48. Ausgabe des städtischen Wirtschaftsmagazins „Mannheim – Stadt im Quadrat“ vor. Das Magazin, so dick wie ein Katalog, liegt kostenlos im Mannheimer Rathaus im Quadrat E 5 aus und ist auf der Internetseite der Stadt als pdf-Dokument abrufbar. Es enthält Porträts örtlicher Firmen, Interviews und außerdem Berichte über neue Stadtentwicklungsprojekte.
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