heat_it startet Crowdfunding bei Startnext! – Dein ständiger Begleiter gegen Insektenstiche

heat_it – Dein ständiger Begleiter gegen Insektenstiche
Karlsruher Start-up ermöglicht sekundenschnelle Behandlung von Insektenstichen via Smartphone Add-on
Karlsruhe – Insektenstiche jucken, schmerzen, sehen unästhetisch aus und betreffen beinahe jeden. Ein junges Karlsruher Unternehmen hat nun ein Add-on fürs Smartphone entwickelt, das die sekundenschnelle Behandlung von Insektenstichen mittels Wärme ermöglicht. Der heat_it verspricht Linderung nach dem Wirkprinzip der Hyperthermie und kann via App an die Stichursache und den jeweiligen Nutzertyp angepasst werden. Aktuell kann das Produkt via Crowdfunding auf Startnext vorbestellt werden, im Frühjahr 2020 soll es dann regulär erhältlich sein.
Sommerzeit ist Mücken- und Wespenzeit
So schön der Sommer auch ist, einen entscheidenden Nachteil hat er: juckende Mücken- und schmerzende Wespenstiche. Das hat auch der Karlsruher Gründer Lukas Liedtke bei diversen Outdoor Aktivitäten am eigenen Leib spüren müssen. Gemeinsam mit seinen damaligen Mit-Studenten Stefan Hotz, Armin Meyer und Christof Reuter hat er nach einer Lösung gesucht. 2016 lernten die vier Freunde dann die Behandlung mittels therapeutischer Hyperthermie, also künstlich erzeugter Temperaturerhöhung, kennen. Es gab hier bereits einige Produkte am Markt, die dieses Prinzip zur Stichheilung nutzten.
Aber Liedtke und seine Kollegen waren damit unzufrieden, weil diese Anwendungen entweder zu klobig oder unflexibel und noch dazu batteriebetrieben waren. Außerdem konnten sie leicht vergessen werden. “Wir haben uns dann die Frage gestellt: warum kann man dafür nicht einfach das Smartphone nutzen, um einen solchen Stichheiler zu steuern, mit Energie zu versorgen und Zusatzfunktionen zu ermöglichen?”, blickt Liedtke zurück. “Also haben wir uns entschlossen, beim Studierendenwettbewerb des VDE (COSIMA 2017) den heat_it zu entwickeln: ein Smartphone Add-on zur sekundenschnellen Behandlung von Insektenstichen.”
Durch einen prägenden Auslandsaufenthalt während des Studiums in den USA bestand beim Team generell Interesse an der Gründung eines Unternehmens. 2018 kam dann alles zusammen: das Team hatte ein gutes Produkt inklusive Prototypen vorliegen, einen überzeugenden Businessplan und motivierte Teammitglieder mit absehbarem Studienabschluss. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ war die naheliegende rhetorische Frage, die die wenigen Zweifel schnell aus dem Weg räumte. Liedtke, Hotz, Meyer und Reuter gründeten die Kamedi GmbH und widmeten sich ganz der Weiterentwicklung ihrer Innovation.

Sekundenschnelle Behandlung von Insektenstichen mittels Wärme
Die Funktionsweise des heat_it ist denkbar einfach: er kombiniert ein bewährtes Wirkprinzip mit der Energieversorgung und Steuerung über das eigene Smartphone. Dieses Prinzip der therapeutischen Hyperthermie ist wissenschaftlich bewiesen: durch Erwärmung der betroffenen Hautstelle lassen sich die Symptome sekundenschnell und effektiv behandeln. Konkret erwärmt der heat_it also die betroffene Hautstelle und verschafft so binnen Sekunden Linderung.
Das Besondere daran: der heat_it wird über das Handy mit Energie versorgt und über eine App gesteuert. Das ermöglicht eine sehr kompakte und robuste Größe, mit der man das Gerät immer zur Hand hat. Gerade bei Aktivitäten im Freien wie Wandern oder der Radtour zum Badesee ist er daher der perfekte Begleiter. Im Bedarfsfall wird der heat_it vom Schlüsselbund genommen, in das Smartphone gesteckt und anschließend die App gestartet. Die Art der Behandlung lässt sich anschließend individuell einstellen, etwa nach Stichursache (Mücke, Wespe, Bremse etc.) oder Empfindlichkeit. Dabei funktioniert er ausschließlich mit Wärme – ohne Chemie – und ist somit auch perfekt für Kinder geeignet.
Nach der Gründung im Oktober 2018 befindet sich der heat_it jetzt im Zulassungsprozess als Medizinprodukt und das Team rund um Lukas Liedtke steht nun kurz vor der Serienfertigung. Dabei achten die vier Gründer vor allem auf eine resourcenschonende Entwicklung, Produktion und Benutzung des heat_it., Der heat_it soll “Made in Germany” hergestellt werden, braucht keine zusätzlichen Batterien und vermeidet Verpackungsmüll. Die letzten Schritte hin zur geplanten Markteinführung im Frühjahr 2020 sollen nun gemeinsam mit den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern des heat_it gegangen werden. Im Rahmen der soeben gestarteten Crowdfunding Kampagne auf Startnext, erreichbar unter www.heatit.de/crowdfunding, können sich Kundinnen und Kunden das Wearable bis Mitte August vorab sichern und das junge Start-up damit direkt unterstützen.
“Spätestens wenn jetzt die Mückensaison startet und die juckenden Stiche lästig werden, wünscht man sich eine praktische und effiziente Abhilfe. Genau die wollen wir mit unserem heat_it liefern. Wir sind über jeden Support im Rahmen unseres Crowdfundings dankbar und freuen uns vor allem über Feedback zum Produkt. Also macht es so, als hätte euch eine Mücke gestochen: schnell zuschlagen!”

 


Mehr Informationen:
www.heatit.de
www.facebook.com/heatit.de
www.instagram.com/heatit.de

Kontakt:
Lukas Liedtke
presse@heatit.de
www.heatit.de

Das Team von heat-it gewinnt den Sience4Life e.V. Technology Slam

Innovative High-Tech-Ideen in Rekordzeit erklärt

Beim 5. Technology Slam von Science4Life bewiesen adiutaByte, BRC Solar GmbH, CytoSwitch, Kamedi GmbH und LignoPure starke Wort-Akrobatik. In nur drei Minuten begeisterten die Gründer das Publikum von ihren Geschäftsideen und gingen als Gewinner von der Bühne.

Frankfurt am Main, 9. Mai 2019. Bühne frei für High-Tech-Ideen: Beim 5. Technology Slam des Businessplan-Wettbewerbs Science4Life in Kooperation mit der KfW Capital verwandelten sich High-Tech-Gründerteams in wahre Entertainment-Profis. Dabei pitchten sie dem Publikum spannende Businessideen zur Digitalisierung im medizinischen Bereich, zu energetischen Innovationen, Chemie-Plattformen uvm. Unter dem Motto „Komplexe Ideen einfach und mit Wortwitz erklärt“ wurde die KfW Bank in Frankfurt zur Slamer-Plattform. Wer die Herausforderung am besten gemeistert hat, entschied das Publikum, bestehend aus Unternehmern, Experten und Investoren via Online-Abstimmung direkt vor Ort. Insgesamt slammten 19 Teams zu fünf Themenfeldern: Chemie, Energie, Medizin, Pharma und Smart Health. Die Teamsvon adiutaByte aus Sankt Augustin, BRC Solar GmbH aus Walldorf, CytoSwitch aus München, Kamedi GmbH aus Karlsruhe und LignoPure aus Hamburg brachten nicht nur ihre Ideen auf den Punkt, sondern überzeugten auch durch ihre Performance auf der Bühne. Prof. Dr. Jochen Maas, Schirmherr des Science4Life e.V. und Geschäftsführer Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH und Sebastian Hummel vom Hessischen Wirtschaftsministerium überreichten den Gewinnern die Preise. Im Anschluss konnte sich das Publikum bei der Ausstellung „Innovation zum Anfassen“ mit den Unternehmerteams austauschen.

Technologie trifft Kreativität: Das sind die Gewinner des Science4Life Technology Slams

In diesem Jahr wurden die Slam-Teilnehmer in fünf Kategorien bewertet. Im Bereich Energie gewann die BRC Solar GmbH. Sie steigert den wirtschaftlichen Betrieb von Solaranlagen durch Optimierung von verschatteten Photovoltaikmodulen. Dauerhafte Verschattung kann zum Moduldefekt führen. Die BRC-Technologie macht die Energie des Schattens nutzbar und wirkt dabei der Gefahr des Moduldefekts entgegen.

Den Preis in der Gruppe Chemie sicherte sich LignoPure. Das Gründerteam eröffnet völlig neue Anwendungsmöglichkeiten für maßgeschneiderte Lignin-Produkte im Bereich Life Sciences, zum Beispiel in Form biobasierter Mikropartikel in der Körperpflege. Das pflanzliche Lignin wird bei LignoPure nur mit Hilfe von Wasser, Enzymen und CO2 isoliert, wodurch es seine natürliche, nicht-toxische Struktur behält und sich auch in hochpreisigen Konsumgütern einsetzen lässt.

Smart-Health war eine weitere Kategorie, in der Gründer antreten konnten. Hier überzeugte das Gründerteam von adiutaByte das Publikum auf ganzer Linie. adiutaByte bietet eine branchenübergreifende, dynamische Planungsunterstützung, basierend auf Optimierungsalgorithmik und künstlicher Intelligenz. Planer werden dabei aktiv miteinbezogen und können die Zielrichtung der Planung so individuell steuern und beeinflussen.

Zur besten Präsentation im Bereich Medizin wurde die Kamedi GmbH gewählt. Die Idee: Insektenstiche in Sekunden behandeln. Mit dem medizinischen Produkz heat_it ist das überall und jederzeit möglich. Der heat_it wird mit dem Smartphone verbunden, heizt die betroffene Körperstelle lokal auf und lindert so sofort die Symptome eines Insektenstichs.

CytoSwitch löst das Problem der starken Nebenwirkungen heutiger Chemotherapeutika und begeistert mit dieser Idee die Zuhörer in der Rubrik Pharma. Die patentierten Small Molecules können mit Licht gezielt am Tumor aktiviert werden. Somit wird nur der Tumor getroffen, während gesunde Organe nicht geschädigt werden.

 

Living Brain als Most Promising German Healthcare Startup bei der Viva Technology in Paris ausgezeichnet!

Vergangene Woche fand in Paris die Viva Technology statt und Living Brain war gemeinsam mit Germany Trade and Invest und Digital Hub Mannheim/Ludwigshafen – Chemistry&Health sowie der Digital Hub Initiative dabei! Barbara stand beim Pitch Contest auf der Bühne und hat die Jury überzeugt:

Living Brain wurde als Most Promising German Healthcare Startup ausgezeichnet!

Außerdem hatte das Team die Chance, mit Dorothee Bär, MdB zu sprechen, der deutsche Botschafter in Frankreich, Nikolas Meyer-Landruth, lud die teilnehmenden deutschen Startups zu einem Empfang in seine Residenz ein.

heat it gewinnt den Regional Cup des Start-up BW Elevator Pitches in Pforzheim!

Die Preisträger des Regional Cup Pforzheim/Nordschwarzwald

Den ersten Preis und 500 Euro Preisgeld hat die Geschäftsidee „heat_it“ aus Eggenstein-Leopoldshafen gewonnen, die sich damit für das Landesfinale im Sommer 2019 qualifiziert hat. Das Team wurde zudem als Publikumsliebling ausgezeichnet. „Heat_it“ ist ein Smartphone-Zubehör, welches Wärme zur Behandlung von Insektenstichen einsetzt. Der „heat_it“ wird in ein Smartphone gesteckt und über die App wird das entsprechende Insekt und die betroffene Körperstelle ausgewählt. Die Behandlung soll Schwellungen und Juckreiz lindern.

Smokless überzeugt beim “Cashwalk”

Künstliche Intelligenz in der Wäscherei, Überwachung für Nikotinsüchtige und Sensoren für die Landwirtschaft: Beim “Cashwalk” präsentieren Unternehmen ihre Ideen und hoffen auf Geld.

Von Pia Ratzesberger (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/cashwalk-start-ups-investor-1.4368844)

Es bleiben nur drei Minuten Zeit. Dann müssen die Investorinnen und Investoren von der Idee überzeugt sein. Im Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität tritt ein junger Unternehmer nach dem anderen auf die Bühne – und in diesem Fall passt das Wort “Unternehmer” tatsächlich ganz gut: Meistens sind es Männer, die ihre Firmen vorstellen. Das Entrepreneurship Center der Universität hat zum sogenannten Cashwalk geladen, 50 Start-ups haben an diesem Dienstagabend die Gelegenheit, um neues Geld zu werben. Am Ende werden sechs Gewinner gekürt, wobei die erst einmal eine Urkunde bekommen und noch keinen Scheck. Drei Ideen zeigen, wie die Gewinner die Wirtschaft verändern wollen:

Hilfe für Raucher

Es gibt verschiedene Hilfsmittel, um dem Rauchen abzuschwören, Pflaster oder Kaubonbons zum Beispiel. Doch Daniel Kilger will nicht nur die körperliche Abhängigkeit von Nikotin angehen, sondern auch die mentale – und setzt dafür auf den Druck durch Familie und Freunde. Er hat gemeinsam mit seinen Kollegen von “Smokeless” eine App entwickelt, mit der man spielerisch die Sucht nach der Zigarette beherrschen lernen soll. Der Sohn zum Beispiel kann überwachen, wann der Vater doch wieder geraucht hat und Herzchen schicken, wenn er standhaft geblieben ist. Aber kann man nicht einfach heimlich rauchen, ohne die Zigarette in die App einzutragen? Daniel Kilger, 30, schüttelt den Kopf: “Kann man schon machen, aber wenn man sein Rauchverhalten verändert, werden wir das merken.” Sein Team hat auch ein “smartes Inhaliergerät” entwickelt, so nennt es Kilger. Das soll einen “vollautomatisch” und Stück für Stück vom Nikotin entwöhnen, das Gerät ist mit der App verbunden. Wenn man länger nicht inhaliert, sondern wieder Kippen raucht, merkt die App, dass irgendwas nicht stimmen kann. Die Münchner Firma will im Sommer damit an den Start gehen, die drei Unternehmer werden die App selbst nicht mehr nutzen müssen. Sie ziehen heute an keiner Zigarette mehr, auch wenn sie früher einmal alle geraucht haben.

AUCTEQ wins ASAP Baden-Württemberg Competition

The AUCTEQ Biosystems team from Mannheim University of Applied Sciences has won first prize in the “Academic Seed Accelerator Program Baden-Württemberg”. AUCTEQ Biosystems is developing a growing bioreactor for cell cultures in biopharmaceutical production.

As part of the start-up BW Summit, the finals of the first “Start-up BW ASAP” competition round took place. The “Academic Seed Accelerator Program Baden-Württemberg” (ASAP) is a nationwide competition within the framework of the national campaign “Start-up BW”. Minister of Economic Affairs Nicole Hoffmeister-Kraut and Minister of Science Theresia Bauer jointly honored the winners at the Landesmesse Stuttgart.

The main prize in the finals of “Start-up BW ASAP” and thus a prize money of € 1000 was awarded to the team AUCTEQ Biosystems from the University of Mannheim. AUCTEQ Biosystems is developing a growing bioreactor for cell cultures in biopharmaceutical production. The patent-pending bioreactor consists of a highly flexible plastic and adapts its size to the required volume of the cell structure. It combines up to eight manual operations in a single step, minimizing the risk of contamination, reducing plastic waste and significantly increasing the efficiency of the process.

implacit aus Mannheim wird beim Sicence4Life Wettbewerb ausgezeichnet!

Science4Life prämiert die besten Geschäftsideen

Innovationen in Life Sciences, Chemie und Energie gewinnen beim Businessplan- Wettbewerb Science4Life Venture Cup

Frankfurt am Main, 23. November 2018. Neue Ideen aus der Gesundheitsbranche, Innovationen in Biotech und High-Tech-Lösungen gemixt mit viel Energie – das war die Ideenprämierung des Science4Life Venture Cup. Insgesamt wurden 81 Geschäftsideen eingereicht und acht Teams, drei davon im Rahmen des Science4Life Energy Awards, mit je 500 Euro belohnt.

Beim Science4Life Venture Cup entstehen aus Ideen Unternehmen. Darum beginnt die erste von drei Phasen des Businessplan-Wettbewerbs mit der Einreichung einer Geschäftsidee aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie – insgesamt 81 Teams haben dieses Jahr an der Ideenphase teilgenommen. Sponsoren von Science4Life sind die Hessische Landesregierung und das Gesundheitsunternehmen Sanofi. „Wir haben dieses Jahr starke Gründerteams bei Science4Life, angefangen mit High-Tech-Lösungen auf Basis von künstlicher Intelligenz für den Medizinbereich über die saisonale Energiespeicherung von Erdwärme bis hin zu software-basierter Optimierung von Krebstherapien – das alles sind Geschäftsideen mit großem Potenzial“, erklärt Dr. Karl-Heinz Baringhaus, der administrative Leiter für Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. „Dieses Jahr wurde die 2.000 Geschäftsidee und der 1.000 Businessplan eingereicht. Das zeigt uns, dass wir mit Science4Life einen wichtigen Beitrag für die Gründungsförderung leisten“, sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der hessischen Wirtschaftsfördergesellschaft Hessen Trade & Invest. In der Ideenphase wurden 30 Teams zum Workshop nach Frankfurt eingeladen, um gemeinsam mit Experten die Geschäftsidee weiter auszuarbeiten. Die besten fünf Teams wurden mit einem Preisgeld von 500 Euro belohnt – zusätzlich gewannen drei Energie-Start-ups im Rahmen des Science4Life Energy Awards je 500 Euro. Die Bewerbungen für die Konzeptphase laufen bereits, Einsendeschluss ist der 18. Januar 2019.

Unter den Preisträgern war auch implacit aus Mannheim. Ihr Ziel ist es, die Lebenszeit sowie die Lebensqualität von Krebspatienten zu erhöhen. Ihre Software-Lösung für die personalisierte, lokale Krebstherapie ermöglicht erstmals die passgenaue Bestrahlung inoperabler Hirntumore mit einer miniaturisierten Röntgenquelle, die in den Tumor eingesetzt wird.

Der Life Science Accelerator gratuliert dem Team implacit!

AUCTEQ Biosystems gewinnt den Existenzgründungspreis MEXI

„Wirtschaftsfaktor Nachhaltigkeit“ – so lautete das Motto des diesjährigen Mannheimer Wirtschaftsforums, das am 21. November im CinemaXX Mannheim stattfand. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz eröffnete die Veranstaltung und gab Einblicke in Wirtschaftsthemen, die Mannheim heute und in Zukunft bewegen. Einer der Höhepunkte des Abends war die Verleihung des Existenzgründungspreises MEXI an die beiden Mannheimer Valentin Kramer mit seinem Start-up „AUCTEQ Biosystems“ und Dr. Simone Burel mit „LU-Kommunikation“. Zudem wurde das neue Wirtschaftsmagazin „Mannheim – Stadt im Quadrat“ vorgestellt und der Preis der Stiftung der Mannheimer Wirtschaft verliehen.

„Im globalen Wettbewerb sind zukunftsfähige Städte nachhaltige Städte. Nachhaltiges Wirtschaften war auch ein zentrales Thema in unserem Leitbildprozess ,Mannheim 2030ʻ, bei dem wir unsere strategischen Ziele aktualisieren und mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zusammenführen“, sagt Oberbürgermeister Dr. Kurz und fügt hinzu: „Im Rahmen dessen haben wir mit Unternehmen und Bürgerschaft über nachhaltiges Verhalten von Unternehmen in den Bereichen Beschaffung und Corporate Social Responsibility sowie Möglichkeiten von ökologisch oder sozialen Start-ups diskutiert.“

Beispiele nachhaltiger Geschäftsideen präsentierten die beiden Gewinner des Existenzgründungspreises MEXI. Der Biotechnologe Valentin Kramer und die Sprachwissenschaftlerin Dr. Simone Burel überzeugten die Jury und erhalten hierfür ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro sowie die Preisskulptur MEXI. „Ich bin immer wieder beeindruckt vom Mut, von der Ausdauer und Willensstärke der Mannheimer Gründerinnen und Gründer. Der MEXI soll hierfür eine Anerkennung sein und gleichzeitig andere ermutigen. Denn Gründungen leisten einen Beitrag zum Strukturwandel, sie beschleunigen den Schritt hin zur Dienstleistungsgesellschaft und helfen damit, unseren Wirtschaftsstandort zukunftssicher aufzustellen“, sagte Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch, der die Auszeichnung überreichte.

Mit den Preisträgern freuen sich das Gesundheitsunternehmen Roche und die Sparkasse Rhein Neckar Nord. Sie sind die Premiumpartner und Sponsoren des MEXI in den Kategorien „Technologie“ und „Dienstleistungen“. Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsleitung bei Roche, lobt die innovative Idee von Valentin Kramer, der einen mitwachsenden Einweg-Bioreaktor entwickelte: „Ich bin sicher, unser Standort Penzberg, der zu den größten Biotechnologiezentren Europas gehört, wird sich für die Erfindung aus dem Hause AUCTEQ sehr interessieren.“ Helmut Augustin, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein Neckar Nord und Jurymitglied, zeigt sich nach der Jurysitzung begeistert vom neuartigen Ansatz von LU-Kommunikation: „Ich bin der Meinung, dass LU einen Beratungsansatz anbietet, der die aktuelle Entwicklung trifft und bedient. Denn auch wir bei der Sparkasse wissen, dass nicht nur das ,obʻ, sondern auch das ,wieʻ in der Kommunikation entscheidend ist.“

Der MEXI wird seit 2005 verliehen und ist wichtiger Teil der Gründungsförderungsaktivitäten des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung. Dank der Sponsoren ist es mit 10.000 Euro der am höchsten dotierte regionale Preis für Start-ups in Deutschland. Die Preisskulptur wird von der Grunert Medien und Kommunikation GmbH und der Wirtschaftsförderung gestiftet.

Auch die Gewinner des Preises der Stiftung der Mannheimer Wirtschaft konnten sich über eine Auszeichnung freuen. In diesem Jahr waren das die Mannheimer Philharmoniker e.V., die BIOTOPIA Arbeitsförderungsbetriebe Mannheim gGmbH und das Interkulturelle Bildungszentrum Mannheim gGmbH. Mit dem Preis würdigt die Stiftung das herausragende Engagement von Akteuren, die Menschen auf ihrem Weg in die Berufswelt und das öffentliche Leben unterstützen und die Wirtschaft der Stadt so nachhaltig stärken.

Die Preisträger und ihre Geschäftsideen

AUCTEQ Biosystems: Entwicklung eines mitwachsenden Bioreaktors Mit einem Einweg-Bioreaktor will Valentin Kramer die Züchtung von Zellkulturen zur Herstellung von therapeutischen Proteinen vereinfachen und umweltfreundlicher gestalten. Derzeit werden drei bis acht unterschiedliche Gefäße benötigt, bis die Zellkultur ein Volumen von etwa 20 Litern erreicht. Eingesetzt werden dabei einzelne Behälter, die nach Gebrauch entsorgt oder aufwändig gereinigt werden müssen. Kramer entwickelte einen mitwachsenden Einweg-Bioreaktor mit einer extrem flexiblen Reaktorwand. Im Mai 2017 meldete er ein deutsches Patent an, gründete im Herbst 2018 die AUCTEQ Biosystems und plant Ende 2019 / Anfang 2020 den Start der Serienfertigung. Kramer ist überzeugt, dass mit dem neu entwickelten System mindestens 30 Prozent der Kosten eingespart werden können.

LU-Kommunikation: Mit dem richtigen Einsatz der Sprache zum Unternehmenserfolg „Ein Unternehmen wirtschaftet nicht nur mit Gütern oder Dienstleistungen, sondern auch mit Sprache“, weiß Dr. Simone Burel. Mit der Gründung der ersten offiziellen linguistischen Unternehmensberatung LU im Jahr 2015 setzt sie ihr theoretisches Wissen in die Praxis um. Wie wichtig Kommunikation für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sein kann, verdeutlicht Burel an einem Beispiel: In Stellenbeschreibungen wird beispielsweise häufig eine eher männliche Sprache genutzt, die Frauen tendenziell abschreckt. Mithilfe von klassischer linguistischer Analyse und moderner Big-Data-Technologie wertet LU Texte systematisch aus und entwickelt Kommunikationsstrategien für Unternehmen.

Zana is TC Top Pick in the Health & Biotech category at TechCrunch Disrupt Berlin 2018

Zana is selected as TechCrunch Top Pick among a record number of applications.

Karlsruhe, October 15, 2018  – TC Top Picks is a program at TechCrunch’s flagship Disrupt Berlin that awards up to five editorially selected startups in each of designated categories (e.g. AI, mobility, e-commerce) a 100% free spot in Startup Alley for one day plus three complimentary tickets to the entire show.

Zana is selected as TC Top Pick in the Health & Biotech category at TechCrunch Disrupt Berlin 2018!

TechCrunch informs us that this year they received more applications than ever, and are excited to have Zana in the Startup Alley. Startup Alley is at the heart of TechCrunch’s Disrupt events, situated to ensure that exhibiting founders are in the flow of investors, developers and others who surge throughout the show.

Our team is grateful for the recognition and looks forward to this great event.

 

About TechCrunch: TechCrunch is a leading technology media property, dedicated to obsessively profiling startups, reviewing new Internet products, and breaking tech news. Founded in June 2005, TechCrunch and its network of websites now reach over 12 million unique visitors and draw more than 37 million page views per month.

About Zana: Zana is an artificial intelligent health assistant capable of answering health-related questions in real-time, whether via text or voice. Zana is currently live online at www.zana.com, you can chat with her on Facebook Messenger, or you can speak with her on Amazon Alexa. Zana Technologies GmbH, a company co-founded by Dr. – Ing. Julia Hoxha and Dr. Armand Brahaj, is based in Karlsruhe, Germany.

new.New Festival

Some impressions from the Life Science Accelerator area at the new.New Festival in Stuttgart!