AaviGen raises 5 million € in first financing round to launch development of precision gene therapies for heart failure

Heidelberg, Germany – December 22, 2020 – AaviGen GmbH, a preclinical stage
biotechnology company focused on the development of curative gene therapies for
cardiovascular and cardiopulmonary diseases, today announced the completion of its
initiating 5 million € first financing round. The fundraising adds DH-LT Investments GmbH, an
investment company owned and led by SAP co-founder Dietmar Hopp, to AaviGen’s
shareholders. The proceeds of the financing will enable the development of precision gene
therapies for heart failure, a highly prevalent disease affecting 26 million people worldwide.
AaviGen was advised by Mayer Brown LLP, under the lead of Dr. Jan Streer, on the legal
aspects of the fundraising.
AaviGen’s lead program employs heart-specific recombinant adeno-associated viruses to
bring therapeutic genes with unprecedented ease, safety, precision, and personalization to
the diseased heart via a single intravenous injection. In executing its program, AaviGen builds
on the expertise and track record of its founders and leadership team as well as the experience
and commitment of its investor: “Despite the steadily growing prevalence of heart failure,
there are essentially no curative therapies available targeting the molecular causes of the
disease. AaviGen aspires to address this critical unmet need with a highly innovative vector
engineering technology and gene therapy platform. AaviGen’s new program builds on our
experience gained in our late-stage preclinical biotechnology company InoCard”, commented
Prof. Patrick Most, co-founder, CEO and Managing Director of AaviGen. “The AaviGen team
has proven expertise in advancing scientific innovations in healthcare. I am excited to support
AaviGen in launching its development program”, said Dietmar Hopp.
About AaviGen
AaviGen was founded in 2019 on the understanding that successful gene therapy requires
optimized delivery of therapeutic targets to the diseased heart. AaviGen’s scientific approach
is documented in numerous peer-reviewed scientific publications and validated by its
founders’ track record in scientific innovations for the diagnosis and treatment of cardiac
diseases, including gene therapy medicinal products. For more information, please see:
www.aavigen.com

AaviGen Investor and Media Contact
Prof. Dr. Marc Lerchenmüller, Chief Financial Officer and Managing Director
AaviGen, Heidelberg, Germany
T: +49 6221 568900
M: +49 151 51646589
marc.lerchenmueller@aavigen.com

Gründerpreis Baden-Württemberg 2020 der Sparkassen-Finanzgruppe geht an die LSA Startups AUCTEQ und Kamedi

Gründerpreis Baden-Württemberg 2020 der Sparkassen-Finanzgruppe
Sparkassen zeichnen fünf Neugründungen aus
Preisträger kommen aus Karlsruhe, Mannheim sowie den Landkreisen Rastatt und Rhein-Neckar

Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Preisverleihungen regional in den
Sparkassen vor Ort statt.

Technologischer Fortschritt, verbesserte Prozesse, digitale Lösungen und neue
Ideen in Sachen Kundenansprache: Unternehmensgründungen sorgen für frischen
Wind in ihren Wirtschaftsregionen. Ihre Innovationskraft dient nicht allein dem
eigenen Gewinn, sondern sendet auch wichtige Impulse an die heimische Wirtschaft.
Viele der heutigen Global Player haben ihre Wurzeln in Baden-Württemberg.
Der Gründerpreis Baden-Württemberg versteht sich als Würdigung der Gründerszene
im Land. Seit 1997 verleiht die Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg
den Preis an junge Unternehmen mit überzeugendem Businessplan. Zudem wird ein
Preis für ein unternehmerisches Lebenswerk vergeben.
In diesem Jahr konnte die Preisverleihung im Mai aufgrund des Lockdowns nicht
stattfinden. Auch ein zweiter Termin, der für Dezember vorgesehen war, musste
abgesagt werden. Die mit 25.500 Euro dotierten Preise werden jedoch trotzdem
verliehen – allerdings nicht wie gewohnt in der Sparkassenakademie in Stuttgart. Die
fünf Preisträgerinnen und Preisträger werden stattdessen in den kommenden Tagen
direkt vor Ort von Sparkassenpräsident Peter Schneider und den Sparkassen ihrer
Regionen geehrt.
„Wir werden auch nach der Corona-Krise innovative Geschäftsideen und engagierte
Gründerinnen und Gründer brauchen, die unseren Wirtschaftsstandort entscheidend
mitgestalten. Gerade deshalb freut es mich, dass wir mit dem Gründerpreis 2020 ein
positives Signal setzen können“, erklärt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin
für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg.

Die Wirtschaftsministerin überreicht normalerweise bei der Ehrung in der Sparkassen-akademie die Preise. In diesem Jahr sendet sie Ihre Glückwünsche schriftlich.
Baden-Württemberg sieht die Ministerin weiterhin als einen ausgezeichneten Standort für Neugründungen, auch wenn deren Zahl im ersten Halbjahr 2020 Corona-bedingt niedriger lag als üblich: „Wer hier ein Unternehmen aufbaut, hat allerbeste Chancen, sich zu etablieren“, betont sie.
Das Land fördert Gründerinnen und Gründer aktiv mit vielfältigen Programmen, Wettbewerben und Unterstützungsangeboten. „Wir tun unser Möglichstes, um Start-ups gut durch diese Krise zu bringen. Denn das fachliche Knowhow, der Mut und die Kreativität unserer Gründerinnen und Gründer tragen zum Wohlstand und zur wirtschaftlichen Stärke Baden-Württemberg bei“, stellt Hoffmeister-Kraut fest. „Sie sind die Arbeitgeber der Zukunft und damit Vorbild und Inspiration für andere.“
Der erste Preis wird in der Sparkasse Rhein Neckar Nord an die AUCTEQ Biosystems GmbH aus Mannheim überreicht. Das biotechnologische Unter-nehmen entwickelt Bioreaktoren zur Züchtung von Zellkulturen. Das Besondere daran: Die Bioreaktoren wachsen mit den Zellkulturen, was eine kostengünstige, nachhaltige und sichere Produktion ermöglicht.
Mit dem Smartphone rückt das Startup Kamedi GmbH in Karlsruhe Insekten-stichen zu Leibe. Das Gründerteam setzt auf therapeutische Hyperthermie. Das Produkt heißt heat_it, wird wie ein Aufsatz aufs Smartphone gesteckt und per App gesteuert. Für ihren überzeugenden Businessplan werden die vier Gründer mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Der Preis wird in diesem Jahr in der Sparkasse Karlsruhe übergeben.
Als LED-Discounter im Onlinegeschäft möchte Alexander Balabanov die LED-Centrum Handels GmbH & Co.KG in Durmersheim im Landkreis Rastatt auf eine neue strategische und operative Grundlage stellen. Der Unternehmensnach-folger, der mit dem dritten Preis geehrt wird, setzt auf einfache Bestellung und Lieferung von preiswerten Up-to-date-Qualitätsprodukten sowie freundlichen Service. Die Preisverleihung findet in der Kreissparkasse Waiblingen statt.
Die Gesundheit von Tieren steht im Zentrum der Arbeit von Alison Meadows-Hertig. Die Tierärztin hat in Oftersheim im Rhein-Neckar-Kreis die Tierarztpraxis Saarstraße gegründet. Hochmoderne Ausstattung und zeitgemäße Diagnostik bieten die Möglichkeit, die Heilungschancen für erkrankte Tiere zu erhöhen. Die Gründung wird mit dem vierten Preis ausgezeichnet. Verliehen wird die Auszeichnung in der Sparkasse Heidelberg.
Auf das Brauen von Craft Beer hat sich die Brauquadrat GmbH in Mannheim spezialisiert. Das junge Unternehmen, das mit dem fünften Platz ausgezeichnet wird, bietet neben leckeren Craft Beer-Sorten auch Einblicke in die „gläserne Brauerei“. Eine Besonderheit sind auch die Selbstzapftische im Lokal, an denen Gäste sich selbst bedienen können. Die Preisverleihung findet in der Sparkasse Rhein Neckar Nord statt.

Preisträger in der Kategorie Existenzgründer
Platz 1 mit 10.000 Euro Preisgeld
AUCTEQ Biosystems GmbH, Mannheim
Geschäftsidee:
Eine der großen Herausforderungen in der biopharmazeutischen Industrie bei der Herstellung von Zellkulturen sind die hohen Produktionskosten. Die Zellkulturen, deren Volumen anfangs in einem Bereich von wenigen Millilitern bis zu 20 Litern liegt, müssen mit jedem Wachstumsschritt in größere Bioreaktoren manuell überführt werden, bevor sie in mehrere hundert Liter fassenden Bioreaktoren kultiviert werden. Diese Schritte sind zeit- und kapazitätsintensiv und unterliegen erheblichen Kontaminationsrisiken.
Der von AUCTEQ Biosystems entwickelte mitwachsende Bioreaktor löst dieses Problem: Seine Größe passt sich dem zunehmenden Zellkulturvolumen kontinuierlich an. Weniger Arbeitsschritte, ein deutlich geringeres Kontaminationsrisiko und geringere Entsorgungskosten führten bei Pilotkunden bereits zu einer Kostenersparnis von über 30 Prozent.
AUCTEQ Biosystems wurde im August 2019 als GmbH gegründet. Mit der Sanner GmbH aus Bensheim und dem Biotechnologie-Unternehmen Cytena GmbH aus Freiburg wurden zwei starke Kooperationspartner für Entwicklung und Vertrieb gewonnen. Der an der Hochschule Mannheim entwickelte Prototyp des mitwachsenden Bioreaktors befindet sich im PCT-Verfahren und wurde im Rahmen eines EXIST-Gründerstipendiums in Richtung eines marktfähigen Produktes weiterentwickelt. Derzeit steht die Serienfertigung des Bioreaktors im Fokus.
Homepage: www.aucteq.com
Gründerin und Gründer:
Valentin Kramer, Geschäftsführer, ist der Erfinder des mitwachsenden Bioreaktors. Er studierte pharmazeutische Biotechnologie an der Hochschule Biberach und absolvierte seinen Master an der Hochschule Mannheim mit Schwerpunkt Bioprozessentwicklung. Fachliche Kenntnisse erwarb er zusätzlich durch Teilnahme an verschiedenen Entrepreneurship-, Management- und Leadership-Fortbildungen. Kramer arbeitete als Werkstudent in der BASF Ludwigshafen im Bereich Bioverfahrenstechnik, wo er seine Kompetenzen im Bereich Bioreaktoren und Prozessentwicklung vertiefen konnte.
Frederik Gertz studierte Biotechnologie mit dem Schwerpunkt Bioprozess-entwicklung (M. Sc.) an der Hochschule Mannheim. Zusätzlich arbeitete er als Werkstudent im Bereich Qualitätsmanagement und Zertifizierung medizinischer Produkte bei CeloNova BioSciences Germany GmbH. Gertz ist für Forschung und Entwicklung sowie Qualitätssicherung zuständig. Seine Stärken liegen in der Fermentation von Zellkulturen und in der Entwicklung von Prototypen.
Prof. Dr. Karin Arregui ist Mentorin des Projekts. Als Professorin der Hochschule Mannheim lehrt sie u. a. Entrepreneurship und Drug Development. Sie ist Coach für Startups im In- und Ausland, insbesondere im Bereich Life Science. Vor ihrer Lehrtätigkeit entwickelte sie Medical Devices in der pharmazeutischen Industrie. Sie studierte Chemie an der RWTH Aachen sowie der University of California Los Angeles und absolvierte einen MBA bei INSEAD mit dem Schwerpunkt Entrepreneurship.
Die Bewerbung zum Gründerpreis Baden-Württemberg erfolgte über die Sparkasse Rhein Neckar Nord.

Platz 2 mit 7.500 Euro Preisgeld
Kamedi GmbH, Karlsruhe
Geschäftsidee:
Beim Kitesurfen lernte Lukas Liedtke die Behandlung von Insektenstichen mittels therapeutischer Hyperthermie kennen. Bei dieser Behandlung wird die betroffene Hautpartie für wenige Sekunden auf eine Temperatur von rund 50°C erwärmt. Die Wärme reguliert die Histaminausschüttung, was Juckreiz und Schmerz schnell verringern kann.
Das Wirkprinzip war für Lukas Liedtke absolut überzeugend, die verfügbaren Produkte jedoch nicht: Er empfand sie als zu klobig und unflexibel. Warum also nicht das Smartphone nutzen, um einen solchen Stichheiler mit Energie zu versorgen und zu steuern? Gesagt, getan: Kamedi hat mit „heat_it“ den ersten Stichheiler entwickelt, der von einem Smartphone aus mit Energie versorgt und gesteuert wird.
Durch die Kopplung mit dem Smartphone ist heat_it kleiner und intelligenter als andere Geräte und zudem per App ideal steuerbar. Damit lässt sich die Behandlung an individuelle Bedürfnisse anpassen und ist perfekt auch für Kinder geeignet.
Kamedi hat den heat_it in diesem Jahr sehr erfolgreich auf den Markt gebracht und mehrere zehntausend Geräte verkauft. Das Start-up stellt das Medizinprodukt selber in Karlsruhe her und will mit dem Erfolg des heat_it die Grundlage für ein innovationsstarkes Medizintechnik-Unternehmen legen.
Homepage: www.heatit.de
Gründer:
Lukas Liedtke (CEO) studierte am Karlsruher Institut für Technology (KIT). Er schloss seinen Master mit einer Arbeit am Caltech (Pasadena, USA) zum Thema nanophotonische implantierbare Augeninnendrucksensoren mit Auszeichnung ab. Liedtke ist Initiator des heat_it und führt als CEO das junge Unternehmen mit den Schwerpunkten Business Development und Marketing.
Armin Meyer (COO) schloss sein Maschinenbau Studium am KIT mit Auszeichnung ab. Er ist Experte für Hardware-Entwicklung und hat sich während des Studiums gezielt auf die Startup-Gründung vorbereitet. Industrieerfahrung sammelte er bei Trumpf. Meyer übernimmt die Verantwortung für die finanziellen und buchhalterischen Belange des Unternehmens und ist als COO verantwortlich für die operative Leitung von Personal, Produktion, Vertrieb und Fulfillment.
Stefan Hotz (CCO) hat sich während seines Maschinenbaustudiums am KIT, der Purdue University (zusammen mit seinen Mitgründern Armin und Lukas) und an der KU Löwen auf Softwareentwicklung spezialisiert. Für seine Masterarbeit forschte er an kernspinresonanztauglichen Lab-on-a-Disc-Geräten und ist seit 2018 Experte für Medizinproduktzulassungen geworden. Hotz übernimmt die Verantwortung für die Themen Regulatory Affairs, Softwareentwicklung und Kundensupport.
Christof Reuter (CTO) schloss sein Maschinenbaustudium mit dem Schwerpunkt auf Produktentwicklung mit Auszeichnung ab. Bei Bosch sammelte er mehrere Jahre wichtige Industrieerfahrung bevor er Anfang des Jahres als vierter Geschäftsführer Vollzeit bei der Kamedi GmbH einstieg. Reuter ist Experte für Qualitätssicherung, Produkt- und Produktionsentwicklung und Schutzrechte.
Die Bewerbung zum Gründerpreis Baden-Württemberg erfolgte über die Sparkasse Karlsruhe.

Platz 3 mit 5.000 Euro Preisgeld
LED-Centrum Handels GmbH & Co.KG (Durmersheim, Kreis Rastatt)
Geschäftsidee:
LED-Licht steht für Fortschritt, Technologie, Kosteneinsparung, für Ressourcen-schonung, aber auch für Lifestyle. Es ist nicht nur Gebrauchsgegenstand, sondern hat auch Einfluss auf die Atmosphäre, die Stimmung und das Wohlbefinden.
In Durmersheim suchte die LED-Centrum Handels GmbH & Co.KG aufgrund wachsender Führungs- und Logistikaufgaben eine Unternehmensnachfolge. Alexander Balabanov will sich der Herausforderung durch eine strategische und operative Neuausrichtung stellen. Sein Ziel ist es, das Bestandsgeschäft durch neue Geschäftsfelder, Effizienz und starkes Controlling auszubauen. Neue Geschäftsfelder sieht er insbesondere im lokalen Mittelstand sowie im Ausbau des Onlinegeschäftes auch im Bereich des LED-Discountes. Ein Alleinstellungsmerkmal sieht Alexander Balabanov im Kundennutzen: Schnelle und einfache Bestellung und Lieferung von preiswerten Up-to-date-Qualitätsprodukten, Nahbarkeit durch einen schnellen und freundlichen Hotline-Service sowie transparentes, umweltbewusstes Agieren. Nicht der Produktverkauf, sondern bedarfsgerechte Lichtlösungen stehen im Fokus.
Das notwendige Know-How soll durch die Weiterqualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Zusammenarbeit mit externen Beratern aufgebaut werden. Auf diese Weise sollen auch die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesteigert und Arbeitsplätze gesichert werden.
Die Einführung von Unternehmens- und Führungsgrundsätzen schafft Verbindlichkeit für jeden Mitarbeiter und wird durch Alexander Balabanov vorgelebt.
Homepage: www.led-centrum.de
Gründer:
Alexander Balabanov bringt als Volljurist 18 Jahre Vertriebs- und Führungs-erfahrung bei einem großen Lebensmitteldiscounter mit. Zu seinen vertrieblichen Erfolgen zählen die Konzeption und Umsetzung von Tagesablaufschemas für die Filialleiter dieses Discounters zur Reduzierung von Personalkosten, 2016 konnte er die stärkste Umsatzentwicklung und Generierung eines Benchmarktools zum Controlling des Personaleinsatzes und der Verlustkennziffer-Abschriften verzeichnen. Effizienz ist einer der Erfolgsfaktoren im Discountgeschäft und genau diesen Effizienzgedanken wird er in das LED-Centrum implementieren.
Die Bewerbung zum Gründerpreis Baden-Württemberg erfolgte über die Kreissparkasse Waiblingen.

Platz 4 mit 2.000 Euro Preisgeld
Tierarztpraxis Saarstraße (Oftersheim, Rhein-Neckar-Kreis)
Geschäftsidee:
Der Bedarf an Kleintiermedizin steigt seit einigen Jahren kontinuierlich. Für Tiere sind inzwischen Behandlungsmethoden möglich, die an das Niveau der Humanmedizin heranreichen. Dem hat sich Tierärztin Alison Meadows-Hertig verschrieben.
Mit ihrer Neugründung der Tierarztpraxis Saarstraße in Oftersheim schließt sie eine Lücke in den bislang noch überschaubaren Tierbehandlungsmöglichkeiten im Rhein-Neckar-Kreis. Ihr Leistungsangebot umfasst neben haustierärztlichen Tätigkeiten auch weiterführende Diagnostik und Therapie. Alison Meadows-Hertigs Alleinstellungsmerkmal sind unter anderem spezielle Weichteiloperationen. Ihre Praxis ist hochmodern ausgestattet und nimmt am Notdienstring Mannheim teil.
Beratung, Information und Wissenstransfer sind für die Gründerin selbstverständlich. Durch moderne Behandlungsmethoden und Operationstechniken kann sie die Heilungschance verbessern und die Belastung für die Tiere und ihre Besitzer senken. Zu den Extras zählen Vortragsveranstaltungen, Erste-Hilfe-Kurse sowie Welpen-Spielstunden. Auch die Bedürfnisse der Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer werden beachtet. Sie haben unter anderem die Möglichkeit, bei der Einleitung der Narkose und im Aufwachbereich dabei zu sein. So erreicht die Tierärztin mit ihrer Praxis in Oftersheim Klinikniveau.
Homepage: www.tierarzt-oftersheim.de
Gründerin:
Alison Meadows-Hertig hat 2010 beim Institut für Tierheilkunde (IFT) in Viernheim den Abschluss zur Tierheilpraktikerin gemacht. 2016 hat sie ihr Studium der Veterinärmedizin an der FU-Berlin mit Erlangen der Approbation abgeschlossen. Bis zur Existenzgründung arbeitete sie in einer renommierten Überweisungsklinik für Kleintiere im Rhein-Neckar-Kreis mit überregionalem Einzugsgebiet als Assistenztierärztin. Ihr Engagement im sozialen und ehrenamtlichen Bereich zeichnet die Gründerin aus, so etwa die freiwillige Arbeit auf dem Jugendhof Heidelberg beim therapeutischen Reiten, im Tierschutz- und Kastrationsprojekt bei Associtata Helping animals und bei den Tierärzten ohne Grenzen.
Die Bewerbung zum Gründerpreis Baden-Württemberg erfolgte über die Sparkasse Heidelberg.

Platz 5 mit 1.000 Euro Preisgeld
Brauquadrat GmbH, Mannheim
Geschäftsidee:
Nach wie vor erfreut sich kein anderes alkoholisches Getränk in Deutschland so großer Beliebtheit wie das Bier. Seit einigen Jahren liegt dabei sogenanntes Craft Beer im Trend. Gründe dafür sind die außergewöhnliche Geschmacksvielfalt, aber auch die Regionalität, die mit Craft Beer in Verbindung gebracht wird. Durch besondere Herstellungs- und Reifeverfahren sowie die Veredelung der Ausgangsstoffe entstehen völlig neuartige, individuelle Bierspezialitäten.
Als erste Craft Beer-Brauerei Mannheims will die Brauquadrat GmbH für ihre Kunden den Besuch in der Brauerei zu einem Erlebnis machen. Das gelingt unter anderem durch die „gläserne Brauerei“, die den Gästen einen Einblick in das Brauverfahren gewährt, sowie durch Veranstaltungen wie Beer Tastings, Brauereiführungen und Braukurse. Auf der Karte stehen spezielle, auf das Bier abgestimmte Speisen. Für Begeisterung sorgen Selbstzapftische, an denen sich die Gäste ihr Bier direkt aus den Brauerei-Tanks frisch zapfen können. Bier-Cocktails runden das Angebot von Brauquadrat ab.
Homepage: www.brauquadrat.de
Gründer:
Ben Herrmann hat seit seiner Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel nahezu alle Karrierestufen des Lebensmittelhandels durchlaufen. Er betreibt seit Februar 2014 den Craft Beer Store upper glass in Mannheim und kennt die für die Branche wichtigen Infrastrukturen Er ist einer der zwei Geschäftsführer und insbesondere für administrative Tätigkeiten und den Vertrieb verantwortlich.
Dennis Fix wagte bereits wenige Jahre nach seiner Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel den Schritt in die Selbständigkeit im Bereich Design und wenig später im Bereich Direktmarketing. Im Januar 2015 veröffentlichte er ein Buch über Craft Beer. Als Geschäftsführer ist er vor allem für Marketing, Design, Social-Media und für das Netzwerk mit Partnern und Lieferanten zuständig.
Andreas Dietrich arbeitete nach seiner Lehre zum Brauer und Mälzer einige Jahre in einer Großbrauerei bevor er 2001 den Lehrgang zum Braumeister absolvierte. Danach war er in mehreren Handwerksbrauereien tätig. 2015 machte er sich als Brauer selbständig. Andreas Dietrich ist für den gesamten Brau- und Produktionsprozess zuständig.
Benjamin Vivell bewies mit seiner Ende 2015 eröffneten Craft Beer Bar Taproom Jungbusch, dass Mannheim bereit ist für das handwerklich gebraute Bier. Als ehemaliger Marketing Manager gründete er Anfang 2019 zusammen mit dort ansässigen Geschäftspartnern eine Brauerei in Indien. Er übernimmt die vielseitigen gastronomischen Aufgaben bis hin zu Event- und Messeplanungen.
Die Bewerbung zum Gründerpreis Baden-Württemberg erfolgte über die Sparkasse Rhein Neckar Nord.

Thericon wins Mannheim Startup Award

We are pleased to announce Thericon won the Mannheim Startup Award MEXI2021 in the category Technology. The jurors recognized not only the innovative character of our multiparametric endoscopic imaging, but also the quality of our business plan.

 

https://www.mannheim.de/de/wirtschaft-entwickeln/wirtschaftsforum

Kamedi GmbH als Landessieger Baden-Württemberg im Unternehmenswettbewerb KfW Award Gründen 2020 ausgezeichnet

Frankfurt am Main 25.11.2020. Seit 1998 zeichnet die KfW Bankengruppe jährlich ein junges Unternehmen aus jedem Bundesland mit dem KfW Award Gründen aus. In diesem Jahr fiel die Entscheidung zur Ausrichtung des Wettbewerbs nicht leicht, da auch die Gründer- und Start-up-Szene stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen ist.
Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW: „Mit dem Preis möchte die KfW sowohl die erfolgreichen Gründerinnen und Gründer auszeichnen als auch dazu beitragen, dass der Mut zur Selbstständigkeit öffentliche Anerkennung erhält. Besonders in diesem Jahr fungiert der Wettbewerb als Mutmacher und würdigt die enormen Leistungen junger Unternehmen.“
Für Baden-Württemberg wird das Unternehmen Kamedi GmbH aus Karlsruhe als Landesssieger ausgezeichnet und erhält 1.000 EUR als Preisgeld.
Kamedi wurde Ende 2018 von Lukas Liedtke, Armin Meyer, Christof Reuter und Stefan Hotz gegründet. Sie haben ein Medizinprodukt auf den Markt gebracht, welches Insektenstiche mit Wärme behandelt, um Juckreiz und Schmerz zu stoppen. Im Gegensatz zu anderen Stichheilern, die dasselbe Prinzip nutzen, wird das kleine Gerät namens „heat_it“ an ein Smartphone angeschlossen. Das etwa würfelzuckergroße smarte Add-on kommt ohne Chemie und Batterien aus. Es nutzt die Stromversorgung des Handys und ist mit einer dazugehörigen App verbunden, um die Dauer und die Temperatur der Behandlung zu regulieren.
Geschäftsführer und Co-Founder Lukas Liedtke: „Die ersten Prototypen entstanden im gemeinsamen Maschinenbaustudium am Karlsruher Institut für Technologie. 2018 wagten wir den Schritt in die Selbstständigkeit. Nach langer Entwicklung ist der heat_it nun als Medizinprodukt zugelassen und in der Apotheke sowie in Sport-, Outdoor- und Technikläden erhältlich. Er ist robust, sicher, perfekt für Kinder geeignet und jederzeit zur Hand. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der KfW. Wir machen von Entwicklung und Produktion bis Marketing und Vertrieb alles selbst, das ist natürlich nur mit einem Spitzenteam möglich, deswegen wird das Preisgeld sicher eine gute Verwendung bei Teamevents finden.“
Mehr über den Landessieger unter www. heatit.de. Ein Foto des Unternehmens ist zum Download eingestellt auf www.peperonihaus.de/kfw.
Bewertet wurden die über 500 Bewerbungen von einer Jury mit erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW, Förderinstituten, Wirtschaft, Politik und Medien. Sie beurteilten die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad, ihrer Kreativität und der Übernahme gesellschaftlicher bzw. ökologischer Verantwortung. Teilnehmen konnten Unternehmen aller Branchen ab Gründungsjahr 2015.
Leider kann eine festliche Preisverleihung in 2020 nicht stattfinden. Alle Landessieger haben aber die Möglichkeit, als „(Online)Publikumssieger“ ein zusätzliches Preisgeld von 5.000 EUR zu erhalten. Bis zum 14.12.2020 kann unter der folgenden Web-Adresse abgestimmt werden: www.fuer-gruender.de/kfw-award-gruenden-publikumspreis

Über die KfW: Die KfW ist eine der führenden Förderbanken der Welt. Seit 1948 setzt sich die KfW im Auftrag des Bundes und der Länder dafür ein, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Allein 2019 hat sie dafür ein Fördervolumen von 77,3 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt.
Pressekontakt: KfW Award Gründen , c/o Peperoni Werbe- und PR-Agentur GmbH, Carmen Vallero, Telefon: 030 25 77 17-91, Mail: kfw_award@peperonihaus.de

Ministry of Economy visited the Life Science Ecosystem in Heidelberg

Heidelberg, 12.08.2020. The summer trip of the Baden-Württemberg Minister of Economy Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut on the topic “Artificial intelligence applications and benefits in the health Industry” stopped today in Heidelberg. “Today’s visit provided me a comprehensive insight into the strong life science ecosystem in the region. I appreciate how the BioRN Cluster is leading a range of translational initiatives to create an entrepreneurial ecosystem that can compete with other centers of excellence on an international level. The ‘Business Development Center’ where the meeting took place is a symbol of the constructive and innovation-oriented support from the state Baden-Wuerttemberg for this area. I am sure that several new creative start-ups will emerge from this environment with its local support options and networks”, stated Hoffmeister-Kraut.

During her visit, the Minister learnt about the ambitious projects of the BioRN Life Science Cluster Rhine-Neckar to help create a rich translational ecosystem in the region.

The meeting took place in the Business Development Center Heidelberg, one of the most recently completed projects of the Heidelberg Technology Park and the Technology Funding Heidelberg. This is also the site where “BioLabs Heidelberg” is planned to start operations in mid 2021. BioLabs, the premier life-sciences and biotech co-working company founded in Cambridge, Massachusetts in 2010 operates highly selective co-working labs for start-ups, making it the most successful life-sciences start-up accelerator in the US. BioRN is the local coordinator to adapt this US success model for the first European BioLabs site in Heidelberg. “Among a variety of international translation support concepts, BioLabs was the most convincing. With its focus on the entrepreneur and long-standing fertile industry connections, the BioLabs model is well positioned to amplify the entrepreneurial potential of the region” said Julia Schaft during the presentation of the project.

In addition, the Minister was able to directly experience the personalised virtual reality technology of living brain, a start-up from Heidelberg revolutionizing cognitive rehabilitation in neurological disorders. HD Vision, a start-up that recently moved in the Business Development Center, live demonstrated how their robot technology -based on deep learning and light field technology, can support manufacturing companies in all aspects of industrial image processing.

With our funding program ‘Start-up BW Pre-Seed’ we support start-ups at a very early stage to ensure they qualify for further investments. In addition, experienced managers of accelerator programs, incubators and business support organisations like the BioRN Cluster and Technology Park Heidelberg ensure the professional support beyond our pre-seed funding”, said minister Hoffmeister-Kraut.

Life Science Accelerator Baden-Württemberg und SEMIA-Accelerator in Straßburg starten Zusammenarbeit

Neue Kooperation

Das Startup Booster Team des Life Science Accelerators Baden-Württemberg in Mannheim und Heidelberg und der SEMIA-Accelerator in Straßburg werden künftig gemeinsam Workshops und Veranstaltungen wie Startup-Pitches organisieren und ein Alumni-Netzwerk aufbauen.

In einem Pilotexperiment hat bereits eines der SEMIA-Teams am Life Science Accelerator teilgenommen: Das Unternehmen Fizimed besuchte ausgewählte Workshops, um ihr Businessmodell zum Beckenbodentraining (https://www.fizimed.com/en) zu validieren und ein sogenanntes „Soft-Landing“ in Deutschland zu erreichen.

„Wir sind überzeugt, dass weitere  Startup-Teams in den Beschleunigern von diesem Austausch von Know-how und Zugang zu Mentoren in jedem Netzwerk profitieren werden“, so Bodo Brückner, Koordinator des Life Science Accelerators Baden-Württemberg bei der Stadt Mannheim. „Im besten Fall wird diese Zusammenarbeit – wie im Falle von Fizimed – auch die Kundenvalidierung und den Marktzugang erleichtern“, ergänzt Markus Bühler, der am Technologiepark Heidelberg den Life Science Accelerator betreut.

Darüber hinaus ist dies auch eine spannende Gelegenheit für die Accelerator-Teams, voneinander zu lernen und neue Formen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu etablieren.

 

Über den SEMIA-Accelerator

SEMIA (http://www.startup-semia.com/en/) ist der Inkubator im Elsass, der von Universitäten, wissenschaftlichen Einrichtungen und Wirtschaftsorganisationen geteilt und von regionalen Behörden unterstützt wird.

Seit 1999 ist SEMIA ein wichtiger Akteur bei der Entdeckung und Unterstützung innovativer Geschäftsprojekte. Mit Niederlassungen in Straßburg, Mulhouse und Colmar unterstützt SEMIA eine wachsende Zahl innovativer Projekte, die sowohl aus der Hochschulbildung als auch von einzelnen Unternehmern stammen.

Indem sie die Personen hinter individuellen Businessprojekten fördern, unterstützen die SEMIA-Teams unterstützen Innovationen in all ihren Formen. Dies können neue Produkte und Dienstleistungen, neue Technologien oder sogar neue Organisationsstrategien sein.

Das SEMIA Support-Programm, die Startup Academy, konzentriert sich auf die Wertschöpfung, die Entwicklung eines Wirtschaftsmodells und den Aufbau von Teams, um die Dauer von der Erstellung eines Konzepts bis zur Gründung eines Unternehmens zu reduzieren. Die Starter-Class-Sitzungen umfassen Experten und SEMIA-Club-Community-Mitglieder (SEMIA Alumni). Dieses  Programm hilft, ein Startup auf den SEMIA Inkubator  vorzubereiten.

SEMIA ist offiziell als exzellenter Inkubator von der Region Grand Est anerkannt. Die Startups, die der Inkubator unterstützt, können den Startup Grant der Region nutzen (zwischen 30.000 und 100.000  EUR). SEMIA wird auch vom Forschungsministerium anerkannt, das das  Programm  seit seiner Gründung fördert.

Seit 2017 ist SEMIA Partner des Inkubators Rimbaud Tech in Charleville-Meziéres und arbeitet an einem speziellen Programm für diesen Standort.

 

Über den Life Science Accelerator

Der Life Science Accelerator Baden-Württemberg ist ein gemeinsames Programm der Technologiepark Heidelberg GmbH, des Heidelberg Startup Partners e.V., der Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim als Geschäftsstelle des MAFINEX Gründerverbund e.V. und der gemeinnützigen Stiftung für Medizininnovationen Tübingen. Das Programm unterstützt wissenschaftliche und technologische Startup Teams in Baden-Württemberg mit den Schwerpunkten Biotechnologie, Medizintechnologie und Digitale Gesundheit (Digital Healthcare). Der Life Science Accelerator Baden-Württemberg wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg unterstützt. Weitere Informationen: http://lifescience-bw.de/

Living Brain wins the EIT Headstart award!

EIT Health Belgium-Netherlands and EIT Health Germany recently announced their second round of Headstart 2019 funding, which will support 20 healthcare innovations. Start-ups backed with grants of up to €50 000 each include different types of digital assistants, for doctors, nurses or intensive-care patients; ultrasound and medical imaging innovations; a new solution for bedsore prevention; microneedle patches for drug intake; improved tests for Parkinson’s and melanoma; and more.

The EIT Health Headstart programme is designed to help start-ups and SMEs develop their healthcare innovations faster and better. While all EIT Health regional offices awarded Headstart 2019 grants to start-ups by the end of summer, EIT Health Belgium-Netherlands and EIT Health Germany also had a second round of funding. EIT Health Belgium-Netherlands announced the funding of an additional 11 start-ups on 9 December 2019, and EIT Health Germany announced the funding of an additional nine start-ups after a pitch contest on 13 November 2019. EIT Health Headstart funding provides early-stage healthcare companies and SME’s with non-dilutive funding to support the next steps towards the market and shorten time-to-market for innovative products and Services.

Living Brain: Uses virtual reality to accelerate cognitive rehabilitation in neurological patients.

Zana is WINNER at Chatbot & Voice Summit Startup Competition

Zana Technologies GmbH is the winner at Startup Competition of Chatbot & Voice Summit Berlin – now in its 6th international edition, this event is renowned as the world’s #1 Bot conference and succeeds in bringing together industry leaders and the global community of chatbot and voice tech builders. Our lead software developer and the architect behind ZANA’s NLP stack Julia Dungu presented Zana AI on stage. Among a number of high competitive startups she was awarded winner of the competition, bringing home an additional Golden Package reward in the amount of 10,000€.

Chatbot & Voice Summit Berlin 2019

Chatbot Summit is the world’s leading international event series connecting the eminent professionals and organizations who believe natural language will be the next curve in digital experiences. The event is held every year with the aim of creating meaningful connections between 3500+ professionals from top consumer brands, technology leaders, innovative startups and service providers. Chatbot Summit 2019 was organized in Berlin and starred keynote speakers from Google, SAP, Vodafone and a lot of other corporations

Zana Technologies GmbH offers cutting-edge conversational AI. Their product is oriented toward digital healthcare and enables a comprehensive remote health monitoring. The product offering is an intelligent voice assistant that is used to establishe a direct bridge between patients and doctors. ZANA AI combines active conversation in natural language with real-time monitoring through connected devices, all from the comfort of a patient’s home through a Smartphone or smart home device. ZANA’s backend collects and presents the monitored patient’s data through an innovative dashboard system that updates doctors about their patient’s health continuously and securely.

 

Living Brain sind Kultur- und Kreativpiloten 2019 – Heidelberger Start-up erhält Auszeichnung der Bundesregierung

Das Heidelberger Start-up Living Brain gehört zu den von der Bundesregierung ausgezeichneten „Kultur- und Kreativpiloten 2019“. Ausgezeichnet werden Kreativunternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten mit neuen, innovativen und mutigen Ideen. Anlässlich der Auszeichnung der „Kultur- und Kreativpiloten 2019“ am 12. November in Berlin hatte Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Preisträgerinnen und Preisträger am Nachmittag im Bundeskanzleramt empfangen.

Das Start-up Living Brain wurde 2017 von den ehemaligen Psychologie-Studenten Barbara Stegmann und Julian Specht der SRH Hochschule Heidelberg gegründet. Das Unternehmen ist im Feld der Medizin aktiv: Mit Hilfe virtueller Realität werden kognitive Beeinträchtigungen von Patienten mit neurologischen Erkrankungen behandelt. Damit die Patienten lernen, alltäglichste Dinge selbstständig durchzuführen, werden in virtuellen Realität spielerisch Fähigkeiten trainiert, etwa in der Küche ein Gericht zuzubereiten. In Kombination mit psychologischen Lernstrategien können sich neuronale Bahnen in einem frühen Stadium neu verbinden. Dem Team um Barbara Stegmann, Till Ikemann und Julian Specht geht es darum, Betroffene in die Lage zu versetzen, dass sie unabhängig von Ort und Zeit ihr Training selbstbestimmt durchführen können. Wo heute noch Stift und Papier das gängige Trainingsmedium sind, geht Living Brain neue Wege und ermöglicht ein Training, das die Rückkehr in den Alltag erleichtern soll.

https://www.heidelberg.de/hd/HD/service/15_11_2019+living+brain+sind+kultur-+und+kreativpiloten+2019.html

Implacit wins the “Mannheimer Existenzgründerpreis MEXI 2020”

Implacit and Osapiens Services got the award MEXI 2020 at the 9th economic forum of the department for economic and structural support on the 5th of November. The theme of the night was “Mobility – a City in Motion”. The economic mayor Michael Grötsch handed over the award. According to him Osapiens Services and Implacit have succeeded because of their business concepts that are highly beneficial and promising. With the MEXI Award the city acknowledges the courage of the start-ups and supports them at their further development. The premium partners of MEXI are ‘Sparkasse Rhein Neckar Nord’ and the health company ‘Roche’. Both of them are very happy with the two start-ups. Dr. Ludger Bodenbach, head of manufacturing service and technology at Roche, who was part of the jury, said that with their software Implacit creates an individualized medicine which will define the future.

9. Wirtschaftsforum am 5. November 2019

The two young scientists Katharina Aschenbrenner and Lisa Wittmayer who founded Implacit in 2018 have the goal to make cancer therapy more efficient and gentle with the help of modern software algorithms. By doing so, the survival time and quality of life should be improved. The software, with the help of image data of each individual patient, gives the doctor in charge precise information where and how long radiation should be used in order to protect healthy tissue. The software is currently funded at the medical faculty in Mannheim of the university clinic Heidelberg through an EXIST-funding amounting to 1.2 million euros. At the end of 2020 Implacit plans to test the software clinically and extend it to different kinds of tumors.